Ich habe ihn gefragt, ob ich auch Telefondienst machen muss, aber das machen Praktikanten in seinem Unternehmen anscheinend grundsätzlich nicht und außerdem will er mir keine Arbeit auferlegen, mit der ich mich nicht wohlfühle. Super! So einen Chef wünscht man sich.
Aber dann erzählte er mir, dass er momentan so viele Praktikanten im Büro hat, dass er nicht mal einen Computer für mich frei hätte und dass ich frühestens am 1. September bei ihm anfangen und dann für 10 Wochen (oder mehr) dort arbeiten könnte. Eine Verlängerung kommt für mich allerdings nicht infrage.
Ich hatte gehofft, dass es nach der Wohnheim-Enttäuschung ein wenig besser laufen würde...
Ich hatte gehofft, dass es nach der Wohnheim-Enttäuschung ein wenig besser laufen würde...
Nun hab ich morgen nachmittag ein Termin bei meinem Twin-Sachbearbeiter und warte und bange und hoffe, dass sich etwas Neues für mich auftut.
Enttäuschend ist das schon. Die ganze Planung von Twin läuft schief, es klappt einfach mal so gar nichts. Ich frage mich, warum sie mich überhaupt erst zu einem Gespräch schicken, wenn es dort schon seit Wochen überfüllt ist... Komischerweise bin ich nicht die erste, die Probleme mit dem Praktikumsplatz hat. Andere haben noch immer keinen bekommen und dümpeln vor sich hin, andere haben das Vorstellungsgespräch gut gemeistert, wurden aber dennoch abgelehnt. (Denn beim Seminar haben die deutschen Veranstalter uns gesagt, dass die geplanten Unternehmen, bei denen wir unsere Praktika machen, schon zugesagt haben und dass die Gespräche mehr "Kennenlerngespräche" darstellen. Denkste.)
Für mich steht fest: ein zweites Mal verreise ich mit dieser Organisation nicht.
Als ich das Gebäude wieder verließ, in Richtung Ubahnstation lief und kurz Halt machte, um mich bei Mara und Janina zu melden, stoppte ein Schwarzer in Anzug neben mir und fragte, ob alles okay sei. Ich wollte ihm jetzt nicht die ganze Geschichte von meinem Praktikumsplatz erzählen und habe ihm gesagt, dass alles alles in Ordnung ist, woraufhin er sich nett verabschiedete und weiterging.
Ich mochte das Viertel, wo meine Arbeit gewesen wäre.
Als ich das Gebäude wieder verließ, in Richtung Ubahnstation lief und kurz Halt machte, um mich bei Mara und Janina zu melden, stoppte ein Schwarzer in Anzug neben mir und fragte, ob alles okay sei. Ich wollte ihm jetzt nicht die ganze Geschichte von meinem Praktikumsplatz erzählen und habe ihm gesagt, dass alles alles in Ordnung ist, woraufhin er sich nett verabschiedete und weiterging.
Ich mochte das Viertel, wo meine Arbeit gewesen wäre.
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